Hannes Kreller ging in seinem eineinhalb stündigen Referat auf die Positionen und Aktivitäten des Verbandes auf Bundesebene ein.
Er begann mit der Aktion Rente für Mütter. Diese Erfolgsgeschichte sei eine Idee des KAB-Diözesanverbandes Regensburg gewesen, der in der Vergangenheit wichtige sozialpolitische Veränderungen in Gang gebracht hat.
Ein weiterer Dauerbrenner unserer Arbeit ist der Einsatz zum Schutz des Sonntags. „Sonntag muss Sonntag bleiben“, war der Slogan für diese Aktion der 80 íger Jahre. Heute existieren 33 regionale Allianzen für den freien Sonntag allein in Bayern. Hier ist die KAB vor Ort aktiv um zusammen mit den Gewerkschafte, der Betriebsseelsorge, der afa und vielen anderen, denen der freie Sonntag am Herzen liegt.
Die KAB fordert einen gesetzlichen Mindestlohn. Für den Verband, der sich der katholischen Soziallehre verpflichtet fühlt, ist die Verweigerung des gerechten Lohnes ein Unrecht, dass durch die Einführung eines existenzsichernden Mindestlohnes beseitigt gehört.
Die Rechtsberatung und Vertretung vor den Arbeits- und Sozialgerichten ist ein Service für die Mitglieder an dem der oder die Einzelne direkt erfahren kann, was es heißt, Mitglied in einem starken Verband zu sein und das nur durch Solidarität aller diese Leistungen möglich sind.
Am Ende seines Referats bedankte sich der Referent bei allen Mitgliedern für ihr Engagement und ihre Solidarität, den ohne Mitglieder die mit ihrem Beitrag diese Aktionen, Kampagnen und Positionen sei diese Arbeit nicht möglich.
Regularienteil.
Am Nachmittag folgte der Regularienteil und damit die Rechenschafts- und Kassenberichte. An alle Delegierte war im Vorfeld der Veranstaltung bereits ein 32-seitiger Rechenschaftsbericht verschickt worden, zu dem der Diözesanvorstand und die Schatzmeisterin in kurzen Statements Stellung bezogen.
Alle Anträge, (3) die zur Abstimmung vorlagen, wurden beschlossen. Damit ist es möglich, dass Mitglieder die ihren Lebensabend im Altenheim verbringen müssen oder unter Betreuung stehen, beitragsfrei gestellt werden können. Des weiteren können Mitglieder die in finanzielle Not geraten und ALG II, Sozialhilfe oder Grundsicherung beziehen mit einem Sozialbeitrag weiterhin Mitglied der KAB bleiben. Das gleiche gilt für Auszubildende.
Durch eine geringfügige Anhebung des regulären Mitgliedsbeitrages werden diese Leistungen von allen Mitglieder in Solidariät getragen.
Mit den Anträgen kann eine jahrelange und von verschiedensten Kreisverbänden vorgetragene Forderung erfolgreich umgesetzt werden. Diözesansekretär Walter Schmid zeigte sich mit dem Ausgang der Abstimmung zufrieden. Es war eine richtige Entscheidung der Diözesanvorstandschaft alle Ortsverbände im Diözesanverband als Gäste mit einzuladen und diese die Anträge mit diskutieren zu lassen. Damit haben wir die gesamte KAB im Diözesanverband Regensburg die Möglichkeit gegeben, diese wichtige finanzielle Entscheidung mit zu diskutieren.






