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Aktion „Uganda“ der KAB – Diözesanverband Regensburg


Aus einer Einzelinitiative wird eine Diözesanweite Aktion.
 „Hilfe zur Selbsthilfe“

Landkarte

1. Helmut Endl als Entwicklungshelfer für 1 Monat bei Bischof Adrian Ddungu: (1982)
1.1. Durch das KAB Abzeichen auf den zur Zeit arbeitslosen Schreinermeister und früheren Entwicklungshelfer Helmut Endl aus Deggendorf, aufmerksam geworden, konnte er über den Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart Kontakt mit dem Diözesanbischof von Masaka, Adrian Ddungu aufnehmen und flog dann, noch während des Bürgerkriegs, nach Masaka um dort eine Schreinerei in Butende aufzubauen. Dabei wurde ihm die Not des Landes und er Bevölkerung richtig bewusst. Er beschloss in der Heimat zu handeln und suchte Verbündete, die mithalfen die Not zu lindern, Geld für Brunnen zu spenden und den Schulbesuch der unzähligen Waisen zu ermöglichen und die berufliche Ausbildung zu ermöglichen.
2. Not braucht Verbündete (1982 bis 1992)
2.1. Persönliches Umfeld von Helmut wurde mobilisiert und die KAB Gruppe mit einbezogen. Zahlreiche Mitglieder halfen mit. Durch den Kontakt zum KAB Sekretariat wurde daraus eine Diözesanweite Aktion.
2.2. Diözesanweite Aktion - „jeder Tropfen zählt": (1992 bis heute) Im Ausschuss „internationale Solidarität" wurde Schwerpunktmäßig Informationen in die einzelnen Kreis- und Ortsverbände getragen. Orts- und Kreisverbände führen die verschiedensten Aktivitäten zugunsten der Ugandahilfe durch. Sie lassen sich dabei vieles einfallen, wie z.B. ein Schlachtfest, Spargelessen, Wasserverkauf, Tombola, Weinfeste, bunter Markt usw..
3. Projektförderung:
3.1. sauberes Wasser für Uganda
3.2. Bildung für alle - Schulgeld und Patenschaften für Waisenkinder
3.3. berufliche Ausbildung
3.4. AIDS Hilfen
3.5. Übergangsheim - Transitory Home
3.6. Ochsen- Hasen-, Hühner- und Schweinezucht
3.7. Kuhprojekte mit Partnerschaft der KAB Gruppen in der Diözese Regensburg
4. Renditeobjekte sollen von Spenden unabhängig machen
4.1. Haus in Masaka
Durch den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses in guter Lage in der Distriktstadt Masaka, kann durch Vermietung die Kosten für das Übergangsheim in Kitovu erarbeitet werden.
4.2. Planung in Jinja
Zur Zeit wird ein Projektfinanzierung mit den betroffenen Stellen in Deutschland und Uganda erörtert. Es solle ein Bildungshaus mit Wohntrakt der vermietet werden solle, gebaut werden.
5. Erwachsenenbildung und Bildung der CWM (Christian Workers Movement) = KAB
5.1. Ausgehend von der Diözese Masaka entstehen in vielen Pfarreien KAB Gruppen mit Projekten.
5.2. Diözesanverband Regensburg trägt Verantwortung für die CWM der Erzdiözese Kampala, der Diözesen Jinja und Mityana. Aufbau und Unterhalt vom Sekretariat in Kampala.
5.3. Schwerpunkte der Bildungsarbeit sind:
5.3.1. Alphabetisierung der Erwachsenen, vornehmlich der Frauen. Frauen waren bisher in der Bildung sehr benachteiligt (42 % Analphabeten bei Frauen)
5.3.2. Ausbildung von Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen
5.3.3. Hauswirtschaft und Erziehung
5.3.4. biologischer Landbau
5.3.5. Kleintierzucht
5.3.6. Cateringservice als Einnahmequelle für Frauenarbeit und als Anlage für die Hilfe von Waisen und armen CWM Familien
5.3.7. Zelt- und Stuhlverleih als Einnahmequelle für Männergruppen auch zur finanziellen Absicherung der Gruppen und für die Anlage eines Revolving Fund für verarmte Familien und Waisen
6. Spenden sind notwendig
6.1. durch Aktionen auf die Not in Uganda hinweisen
6.1.1. Containerverschiffung mit Hilfsgüter für Krankenhäuser und Schulen
6.1.2. Arbeitseinsatz durch den SES in der Diözese Masaka
6.1.3. Verkauf von Produkten aus den Werkstätten und Waisenhäusern bei uns.
6.2. Weltnotwerk
6.2.1. Kinderhilfswerk der Aktion Sternsinger
6.2.2. Missio und Katholische Zentrale für Entwicklungshilfe
7. Partnerbesuche
7.1. In einem Rhythmus von ca. 2 Jahren werden gegenseitige Besuche gefördert