25.01.2018

Ersthelfer vor Ort bei Alltags- und sozialen Fragen

Der Diözesanverband der Katholischen-Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) wird seine bewährte ehrenamtliche Ersthelferstruktur im sozialen Bereich, flächendeckend im Diözesangebiet ausbauen. Dazu trafen sich zum ersten Info- und Schulungstag für ehrenamtliche Sozialberaterinnen und Sozialberater in den Miesbergstuben in Schwarzenfeld 27 Männer und Frauen aus dem ganzen Diözesangebiet.

Im ersten Teil der Tagung erläuterte Christa Mösbauer, KAB-Diözesansekretärin, Vorstand und Versichertenberaterin der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd,  was ein ehrenamtlicher Sozialberater, eine ehrenamtliche Sozialberaterin für Aufgaben übernimmt, wie er/sie rechtlich abgesichert ist und welche Datenschutzrichtlinien zu beachten sind.

Sozialberater sind Ersthelfer oder Lotsen vor Ort, für Menschen die Informationen und Rat im Arbeits- und Sozialbereich benötigen. In KAB-Schulungen werden sie fit gemacht und kennen Anlaufstellen im Gesundheitswesen, Rehabilitation, Rente und Arbeitsrecht. Sie vermitteln Kontakte bei Hilfe zu Selbsthilfe oder zu Widerspruchsausschüssen. Sie geben kostenlos Hilfestellung zur Alltagsbewältigung oder haben einfach nur ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen.

Josef Wismet KAB-Rechtsstellenleiter und Christa Mösbauer organisieren, betreuen und schulen die künftigen und bestehenden Sozialberater der KAB, die bereits unter dem Begriff Sozialobleute bekannt sind. Ziel ist es, in allen KAB-Gruppen sowie in Pfarreien und Gemeinden einen Sozialberater zu installieren.

Der KAB- Diözesanverband stattet die Sozialberater/innen mit allen notwendigen

Unterlagen und Informationen aus. Schulungen für Neueinsteiger und bewährte Berater finden in regelmäßigen Abständen statt. Um weiteres Kennenlernen und Vernetzungen zwischen Sozialberatern und anderen Gremien zu ermöglichen, berichtete Gisela Schlögl aus Wernberg-Köblitz von ihrer ehrenamtlichen Aufgabe im AOK Direktionsbeirat. Anschließend erzählte Josef Kagerer aus Schwandorf anschaulich von der Arbeitsweise eines Versichertenberaters. Im nächsten Teil der Tagung erläuterte Josef Wismet wie Beratung vor Ort aussehen kann. Wie z.B. ein Schwerbehindertenantrag gestellt wird, oder eine Vorsorgevollmacht sachgerecht erstellt wird. Oder was muss beim Erstellen einer Patientenverfügung beachtet werden. Zum Schluss richteten Wismet und Mösbauer einen Appell an alle Menschen die Ihre Freizeit sinnvoll verbringen möchten und Nächstenliebe aktiv leben möchten, die gerne mit Menschen arbeiten und Interesse am Arbeits-und Sozialrecht haben, sich als ehrenamtlicher Sozialberater in den KAB-Strukturen mit einzubringen. Sie erklärten auch, dass keiner Angst vor dieser Aufgabe haben muss, denn ein ehrenamtlicher Sozialberater übernimmt keine Rechtsberatung, diese liegt weiterhin in den hauptamtlichen Händen der KAB-Rechtsstelle. Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Christa Mösbauer 0961 39 88 0038  oder an Josef Wismet  0941 597 2288