KAB - Nachrichten https://www.kab-regensburg.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab-regensburg.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab-regensburg.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 19 Jul 2019 10:11:16 +0200 Unser neuer Diözesanpräses https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/unser-neuer-dioezesanpraeses/ Mein Name ist Stephan Rödl, Anfang Juli 2019 wurde ich auf dem Diözesantag in Regenstauf für die kommenden 4 Jahren zum neuen Diözesanpräses gewählt. Geboren in Regensburg durfte ich nach meiner... Mein Name ist Stephan Rödl, Anfang Juli 2019 wurde ich auf dem Diözesantag in Regenstauf für die kommenden 4 Jahren zum neuen Diözesanpräses gewählt.

Geboren in Regensburg durfte ich nach meiner Schulzeit bei den Domspatzen zunächst in München und Regensburg Theologie und Philosophie studieren. Weitere Studiengänge in Management und Wirtschaftsrecht schlossen sich an.

Nach verschiedenen Stationen als Kaplan in Viechtach, Neunburg v.Wald und Landshut-St.Nikola war ich Pfarrer in Landshut-St. Vinzenz von Paul und in der Pfarreiengemeinschaft Neunkirchen-Mantel. Während meiner Landshuter Zeit durfte ich 7 Jahre als Schulseelsorger am Schulzentrum Seligenthal unterrichten und arbeiten.

Gerne setze ich mich für Menschen ein, deren Leben gerade nicht einfach ist und sehe die KAB auch als Sprachrohr der Kirche für all diejenigen, die in unserer schnelllebigen und digitalisierten Gesellschaft ins Hintertreffen zu geraten drohen. Darüber hinaus soll die KAB aber auch prophetisch wirken und aufzeigen, dass Geld und Profitstreben in diesem Leben nicht alles sein können, ja vielmehr noch: Dass unser Glaube die Motivation für unseren Einsatz für den Nächsten ist und mehr bietet, als manche Scheinwelt, in der wir (nicht nur) heute leben.

Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit in den kommenden Jahren und wünsche uns und unserer Arbeit Gottes Segen.

Ihr

Stephan Rödl

]]>
kab-regensburg.de Fri, 19 Jul 2019 10:11:16 +0200
Diözesantag 2019 in Regenstauf https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/dioezesantag-2019-in-regenstauf/ Für ein Leben und Arbeiten in Würde und Gerechtigkeit KAB Diözesantag zum ersten Mal im Landkreis Regensburg Regenstauf Die Bedeutung christlicher Werte in Europa – Für ein Leben und Arbeiten in Würde und Gerechtigkeit. Unter diesem Motto hielt die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) zum ersten Mal ihren Diözesantag in Regenstauf und damit zum ersten Mal im Landkreis Regensburg ab. In der Jahnhalle begrüßte der Diözesanvorsitzende Willi Dürr dazu die Delegierten und die geladenen Gäste. Das höchste Gremium der KAB trifft sich alle vier Jahre u. a. auch um die neue Diözesanleitung zu wählen.
Die Grußworte der Kreisvorsitzenden Maria Beer, Landrätin Tanja Schweiger, der Bundestagsabgeordneten Dr. Astrid Freudenstein, dem 2. Bürgermeister aus Regenstauf Johann Dechant und dem Bundesvorsitzenden der KAB Andreas Luttmer-Bensmann hatten als Tenor alle den wichtigen und engagierten Einsatz der KAB für den freien Sonntag und die notwendige Mitgestaltung im digitalen Wandel.

Als Referent für diesen Tag konnte Tobias Gotthardt von den Freien Wähler gewonnen werden. In seinem Referat ging er auf die europäische Sozialpolitik, Handelsabkommen, die Finanztransaktionssteuer und die Zukunft der Arbeit ein. Es müssen Antworten auf die großen Fragen gefunden werden. Er lud die Zuhörer eindringlich dazu ein beim Thema künstliche Intelligenz unbedingt und unglaublich schnell viel mehr die ethische Frage zu stellen. Er habe an Diskussionen teilgenommen, bei denen es darum ging Robotern eine Rechtspersönlichkeit zu geben. „Es darf nicht sein, dass wir das Prinzip ‚Hinter jeder Maschine steht ein verantwortungstragender Mensch‘ aufgeben“ so Gotthardt. Erschreckend sei auch, dass diese Debatte kaum geführt werde. Deshalb wünsche er sich da von den Verbänden und Kirchen viel mehr kritische Stimmen. „Wir werden‘s und müssen es nicht aufhalten. Aber wir müssen diese Fragen stellen“ appellierte er an die Delegierten. Gotthardt schloss seinen Vortrag mit dem Versuch einer Antwort auf die Frage nach der Bedeutung christlicher Werte in Europa. Er glaube, dass für Europa und die gesamte Politik christliche Werte selten so wichtig waren, wie im Moment und dass es Menschen in der Politik brauche, die diese Werte nicht wie eine Monstranz vor sich her tragen, sondern Tag für Tag in ihren Entscheidungen diese christlichen Werte leben. Diözesanvorsitzender Willi Dürr bedankte sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei Tobias Gotthardt, bevor es im Anschluss in die Abarbeitung der umfangreichen Tagesordnung des Diözesanverbandes ging. Neben zahlreichen Anträgen, die die inhaltliche Ausrichtung des Verbandes die nächsten vier Jahre beeinflussen werden, standen Neuwahlen der Diözesanleitung auf dem Programm. Künftig werden Raimund Amann, Doris Beer, Maria Beer, Willi Dürr, Alfons Ernstberger, Peter Ferstl, Britta Heger, Günther Hofmann, Theresia Luber, Christine Sollfrank und Brigitte Wagner die Geschicke des Diözesanverbandes lenken. Zum neuen Diözesanpräses wurde Stephan Rödl gewählt. Maria Beer und Willi Dürr wurden aus dem Team heraus als Sprecher und Doris Beer als Schatzmeisterin gewählt. Gerlinde Bayer, die nach 20 Jahren Vorsitz nicht mehr angetreten ist, sowie Msgr. Thomas Schmid und stellvertretende Diözesanleiterin Hermine Knauer wurde in der Versammlung für ihren Verdienst für die KAB gedankt und mit einem kleinen Präsent wurden sie aus ihren Ämtern verabschiedet.

Im Anschluss feierte Domkapitular Msgr. Thomas Pinzer mit den Konzelebranten Diözesanpräses Stephan Rödl, Msgr. Thomas Schmid, Kreispräses Michael Alkofer und Diakon Berthold Schwarzer den Abschlussgottesdienst zum Diözesantag 2019 in der Pfarrkirche in Diesenbach. In seiner Predigt ging Domkapitular Msgr. Pinzer auf die KAB ein und lobte sie sehr für ihr Engagement und ihre Arbeit. Er bedankte sich dafür, dass die KAB sich mit ihren vielfältigen Themen so engagiert in die Gesellschaft einbringt.

In den Fürbitten wurde für den neuen Bischof Msgr. Serverus Jjumba aus der Partnerdiözese Kampala in Uganda gebetet, der an diesem Tag geweiht wurde. Ebenso wurde der verstorbenen KAB´ler der vergangenen vier Jahre gedacht.

Der Gottesdienst wurde feierlich von Johanna Nickl mit der Querflöte und Markus Mathy an der Orgel umrahmt.

]]>
kab-regensburg.de Tue, 16 Jul 2019 09:23:04 +0200
Arbeitnehmergottesdienst in der Wolfgangswoche mit Verleihung der roten Ehrennadel https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/arbeitnehmergottesdienst-in-der-wolfgangswoche-mit-verleihung-der-roten-ehrennadel/ Begleitet von einer sehr großen Bannerabordnung mit KAB Bannern aus allen teilen des Bistums zogen Domkapitular Msgr. Thomas Pinzer, Diözesanpräses Msgr. Thomas Schmid, Kreispräses Michael Alkofer,... Begleitet von einer sehr großen Bannerabordnung mit KAB Bannern aus allen teilen des Bistums zogen Domkapitular Msgr. Thomas Pinzer, Diözesanpräses Msgr. Thomas Schmid, Kreispräses Michael Alkofer, Josip Antonac, der Seelsorger der kroatischen Gruppe und Diakon Berthold Schwarzer zum Festgottesdienst ein. In seiner Festpredigt ging Domkapitular Msgr. Pinzer auf die 170jährige Geschichte der KAB ein, die sich ja von Regensburg St. Emmeran in die ganze Welt ausgebreitet hat. Er würdigte die großen Erfolge der KAB und erwähnte vor allem die Rente für Mütter und den Einsatz für den Schutz des Sonntags. Er gratulierte der KAB zum Jubiläum und ermunterte sie, sich auch weiterhin für die Menschen einzusetzen. Mit spontanem Applaus bedankten sich die KABler für die Predigt.

Am Schluss des Gottesdienstes fand zum ersten Mal zentral die Verleihung der roten Ehrennadel statt. Diözesanvorsitzende Gerlinde Bayer und Diözesanpräses Msgr. Thomas Schmid zeichneten fünf Frauen und Männer für ihr großes Engagement in der KAB aus.

Johanna Nickl mit der Querflöte und Matthias Schlier an der Orgel umrahmten den Gottesdienst musikalisch.

Nach dem Gottesdienst trafen sich noch alle Besucher im Pfarrgarten von St. Emmeram und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

]]>
kab-regensburg.de Thu, 04 Jul 2019 10:42:27 +0200
KAB-Kuh Konnie – für Indien https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-kuh-konnie-fuer-indien/ www.hoffnung-fuer-menschen.de Eine Milchkuh namens Konnie hilft demnächst einer bedürftigen Familie in Indien beim täglichen Überleben.   Im Rahmen ihres Monatstreffs übergab die KAB Sankt Konrad den Erlös des diesjährigen Fastenessens an Frau Christine Götzel vom Verein Hoffnung für Menschen e.V.. Im Beisein ihres Präses Dekan Johannes Lukas überreichte Vorstandteamsprecher Michael Träger einen 400 €uro Spendenscheck an Frau Götzel. Mit diesem Betrag kann der Verein durch seine lokalen Partner vor-Ort aktiv Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Durch die eigene Kuh wird die Familie zukünftig Milch für den Eigenbedarf und Einnahmen durch den Milchverkauf erhalten … Frau Götzel versicherte der KAB Sankt Konrad, dass Spenden an den Verein Hoffnung für Menschen e.V. garantiert zu 100% in Indien bei bedürftigen Menschen ankommen.]]> kab-regensburg.de Tue, 25 Jun 2019 09:23:19 +0200 Es begann vor 170 Jahren https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/es-begann-vor-170-jahren/ 1. Arbeiterverein wurde zur Weltbewegung Der Kreisverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), Regensburg/Stadt, erinnerte an die Gründung des 1. Arbeiterunterstützungsverein St. Emmeram vor 170 Jahren. In einem Dankgottesdienst in der Hauskapelle der Katholischen Hochschulgemeinde erinnerte Kreispräses Michael Alkofer an die Männer, die den Mut hatten, einen Arbeiterverein zu gründen und diesen unter den besonderen Schutz des hl. Josef zu stellen. Diese Gründung führte zu einer weltweiten Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und gab entscheidende Impulse im Kampf um mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit.

 

Zum Festvortrag konnte Kreisvorsitzender Albert Herold, den KAB Diözesanvorsitzenden Hannes Krelller, aus München, begrüßen. Nicht ohne Stolz dürfen wir festhalten, dass eine Keimzelle der heutigen KAB, in Regensburg liegt. Wer die Vergangenheit nicht kennt, den kann es die Zukunft kosten begann Kreller seine Ausführungen. Deutschland erlebte im 19. Jahrhundert grundsätzliche soziale Veränderungen, „Kapital und Arbeit“ wurden zu den bestimmenden Faktoren des Wirtschaftslebens. Die Zahl der „Arbeiter“- besitzlose Menschen, die zum Lebensunterhalt nur auf ihre Arbeitskraft angewiesen waren stieg enorm an. Die Männer, Frauen und Kinder erhielten bei härtesten Arbeitsbedingungen und langen Arbeitszeiten nur einen geringen Lohn, und hatten keine Absicherung gegen Krankheit, Arbeitslosigkeit und Invalidität. Von politischer Gleichberechtigung konnte in einer Gesellschaft, in der Adel, Bürgertum und Großagrarirrtum bestimmend waren, keine Rede sein.

Diese Situation forderten die gesellschaftlichen Kräfte heraus und so wurde von katholischer Seite der erste Arbeiterunterstützungsverein ins Leben gerufen. Ein Zusammenschluss der Solidarität und der Selbsthilfe, insbesondere im Krankheits- oder Todesfall. Auch die sittlich-religiöse Bildung war ein wesentlicher Schwerpunkt des Vereinslebens. Mutige Priester, wie Bischof Wilhelm Emmanuel Ketteler von Mainz nahmen sich der sozialen Frage an. Ketteler forderte in seiner berühmten

Rede auf der Liebfrauenheide 1869, vor 150 Jahren, unter anderem

- die Erhöhung des Lohns nach dem wahren Wert der Arbeit,

- die Verkürzung der Arbeitszeiten,

- die Gewährung der Sonntagsruhe und vor allem

- auch das Verbot der Kinderarbeit in den Fabriken und Schutz der schwangeren Frauen.

Er ermutigte die Arbeiter sich zu organisieren und sich durch Sozialreformen gegen die bestehenden Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung zu währen.

Mit der Enzyklika „Rerum Novarum“ von Papst Leo XIII, im Jahre 1891 begann die Geschichte der modernen päpstlichen Sozialverkündigung mit der Forderung nach einer staatlichen Sozialpolitik. Verstärkt haben sich die Arbeitervereine in der  Sozialpolitik engagiert und es folgte die Kranken- Unfall- Invaliden und Arbeitslosenversicherung zum Schutz der arbeitenden Bevölkerung. Engagiert setzte sich die KAB stets für einen gerechten Lohn ein, der nicht nur dem Arbeiter und seiner Familie ein „standesgemäßes“ Auskommen sichern, sondern auch zum Erwerb eines Eigenheimes führen sollte, betonte Kreller.

 

Seit Gründung des Bundesverbandes 1971 unter dem Namen Katholische Arbeitnehmerbewegung

(KAB) bemüht man sich um die volle Anerkennung der menschlichen Arbeit; ihr gebührt der Vorrang vor allen anderen Faktoren des wirtschaftlichen Lebens.

Die Synode mit dem Dokument „Kirche und Arbeiterschaft“ gab der KAB 1975 einen mächtigen Schub. Vom Diözesanverband Regensburg wurde unter dem Stichwort „Rente für Erziehungszeiten eine familienfreundliche Reform zur Rentenversicherung erarbeitet, die Aktion trug Früchte und so wurden 1992 die gesetzlichen Grundlagen geschaffen. Anfangs nur Erziehungszeiten, für Kinder, die nach 1992 geboren wurden. Im Juli weitere Anerkennung von Erziehungszeiten auch für vor 1992 geborene Kinder mit 2,5 Rentenpunkten.

 

„Sonntag muss Sonntag bleiben“ - eine Forderung, die seit den 20er Jahren innerhalb der KAB in die politische Debatte eingebracht wurde. Mit über 100.000 Unterschriften 1980 überraschte die KAB die Politiker, so dass sie einer Kompromisslösung, ohne Verlust eines Feiertages zustimmten. Mit weiteren Aktionen wie; gerechte Familienpolitik, Pflegeversicherung, Formen der Arbeitszeit-  verkürzungen und Soziale Sicherheit ab der 1 Mark hat die KAB auf die neuen Herausforderungen reagiert.

Durch die Sozialenzyklika „laudato si“ von Papst Franziskus erhielten wir Christen einen besonderen Anstoß für ihren Einsatz um den Wert des menschlichen Lebens zu sichern. Wir müssen ein Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung und Disparität der Einkommen sagen, denn diese Wirtschaft tötet. Wachsen muss, was den Armen und Ausgeschlossenen nutzt, wachsen muss, was den Benachteiligten eine Teilnahme am gemeinsamen Leben ermöglicht. Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Straße zu leben, erfriert, während zwei Punkte an der Börse Schlagzeilen macht. Das ist Ausschließung. Es ist nicht mehr zu tolerieren, dass Nahrungsmittel weggeworfen werden, während es Menschen gibt, die Hunger leiden. Das ist soziale Ungleichheit, führte Kreller aus.

Fazit aus dem vielfältigen Engagement der KAB Mitglieder ist:

- Die Beschäftigung mit den sozialen Fragen der Zeit und der Einsatz für Gerechtigkeit und

  Solidarität sind Ausdruck und Bestandteil des christlichen Glaubens. Sie sind Verpflichtung für die ganze Kirche. Sich stärker öffnen für die Menschen vor Ort, ihre Hoffnungen und Ängste verstärkt wahrnimmt. Bereit sein für die Mitgestaltung in Politik, Selbstverwaltung und Betriebsräten, den Nutzen für die Menschen erlebbar machen, denn gesellschaftliche Veränderung für mehr soziale Gerechtigkeit entsteht nur durch solidarisches agieren gegen die Machtinteressen des Kapitals.

 

170 Jahre KAB bedeutet Engagement für die Menschen, für eine gerechte Welt. Auch wenn vieles in der Verbandsarbeit schwierieger geworden ist, kann man doch dankbar auf viele Erfolge zurückblicken, was für die Menschen erreicht wurde. Um die schwierigen Herausforderungen der Zukunft meistern zu können, brauchen wir Menschen guten Willens, die für Solidarität und Gerechtigkeit kämpfen, um ein „gutes Leben für alle“ zu ermöglichen, beendete Kreller seine Ausführungen.

Die Kreisvorsitzende Gabi Fischer dankte Herrn Kreller für seinen  interessanten Festvortrag und überreichte Ihm ein Geschenk aus dem fairen Handel.

 

]]>
kab-regensburg.de Fri, 17 May 2019 11:47:28 +0200
„ Da, wo man alleine eben nicht hinkommt“ https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/da-wo-man-alleine-eben-nicht-hinkommt/ Bildungsfahrt des KAB-Kreisverbandes Regensburg-Land Die KAB-Regensburg-Land besuchte bei ihrer diesjährigen Bildungsfahrt das bayerische Umweltministerium in München. Frau Dr. Angela Löw, die Leiterin des Referates Bürgerkommunikation erläuterte Geschichte, Aufbau und Struktur des Ministeriums und beantwortete die vielen interessanten Fragen der TeilnehmerInnen. Als Einzelperson ist es nicht möglich, ein Ministerium zu besuchen und sich mit kompetenten Fachleuten zu unterhalten, das geht nur in der Gruppe, wie bei der KAB. Referent Michael Loch stellte anschließend in seinem Vortrag den Klimaschutz in Bayern vor.

Wichtig ist ihm der Klima-Dreisprung. Alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern, aber auch alle Organisationen und Firmen sind aufgerufen, Energie zu sparen, wo sie es können. In einem zweiten Schritt geht es um die Energieeffizienz. Und beim dritten Sprung geht es darum, möglichst viel Energie aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Anschließend besuchte die Gruppe die Kirche St. Georg in Bogenhausen. Hier wirkte Pater Alfred Delp als Kaplan, ein Jesuit, der am 28. Juli 1044 von der Gestapo verhaftet und von den Nationalsozialisten  im Februar 1945 hingerichtet wurde. Ihm wurden Kontakte zu den Attentätern vom 20. Juli nachgesagt.

Nach einer Fahrt durch die Stadtteile rechts der Isar, bei der die TeilnehmerInnen viele kulturell interessante Sehenswürdigkeiten und Gebäude von Stadtführerin Frau Lange gezeigt bekamen, endete der Tag am Feringasee. Dieser ist der größte Badesee in unmittelbarer Nähe Münchens. Er liegt im Gemeindegebiet von Unterföhring, ist 32 Hektar groß und bis zu sieben Meter tief. Rund um den See führt ein etwa zwei Kilometer langer Weg, den die KAB´ler noch zu einem Spaziergang nutzten.

 

Berthold Schwarzer

]]>
kab-regensburg.de Fri, 17 May 2019 11:40:46 +0200
Landesvorsitzende der KAB bei Auftaktpressekonferenz zur Demo am 19.Mai https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/landesvorsitzende-der-kab-bei-auftaktpressekonferenz-zur-demo-am-19mai-1/ Knapp zwei Wochen vor der Münchner Demo „Ein Europa für alle“ fand in München eine Pressekonferenz des Bündnisses statt. Auch Erna-Kathrein Groll von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung konnte... Knapp zwei Wochen vor der Münchner Demo „Ein Europa für alle“ fand in München eine Pressekonferenz des Bündnisses statt. Auch Erna-Kathrein Groll von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung konnte dabei ein Statement abgeben. Sie ergänzte die Ausführungen der anderen Bündnispartner um die Stimme der sozialen Gerechtigkeit.

Eine Woche vor der Europawahl am 26. Mai werden am 19. Mai in München und sechs weiteren deutschen Städten Zehntausende unter dem Motto “Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus” auf die Straßen gehen. Ein breit aufgestelltes Bündnis setzt sich für eine neue Vision von Europa ein: Für ein Europa der Menschenrechte, der Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels. Um Europa zu verändern, fordert das Bündnis alle Bürger*innen auf, bei der Europawahl ihre Stimme zu nutzen.

Neben anderen Vertreterinnen und Vertretern des Bündnisses stellte auch Erna-Kathrein Groll für die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) vor, weshalb der katholische Sozialverband für eine Teilnahme bei der Demo wirbt:Bei der wirtschaftlichen Entwicklung Europas ist die soziale Weiterentwicklung auf der Strecke geblieben. Es liegt an uns, ob dem europäischen Sozialmodell der Durchbruch gelingt und die soziale Dimension der EU wachsen kann. Wir wollen an einer gemeinsamen Vision arbeiten, damit ein sozialer Ausgleich auch zu einem sozialen Frieden führt.“

Gleichzeitig argumentiere ihr Verband bereits seit Jahren gegen die Sparpolitik gerade gegenüber den südeuropäischen Ländern: „Die ungerechte Sparpolitik der vergangenen Jahre hat sich tief in die soziale Struktur vieler Länder gefressen. Europa muss für die Bürgerinnen und Bürger wieder verstärkt ein soziales und ausgleichendes „Gesicht“ bekommen, um der „Europavergessenheit“ der Rechtspopulisten entgegenzuwirken und den Europaskeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der Währungs- und Wirtschaftsraum Europa bedarf der gleichwertigen Ergänzung durch einen SOZIALRAUM Europa.

Daher forderte sie nicht nur die Mitglieder ihres Verbands, sondern auch alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Demo am 19.Mai zu beteiligen.

 

Denn:

Europa braucht ein soziales Gesicht!

Europa braucht eine Vision!

Europa braucht uns!

 

Wir haben die Wahl am 26. Mai

]]>
kab-regensburg.de Tue, 07 May 2019 11:48:39 +0200