KAB - Nachrichten https://www.kab-regensburg.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab-regensburg.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab-regensburg.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 17 May 2019 11:47:28 +0200 Es begann vor 170 Jahren https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/es-begann-vor-170-jahren/ 1. Arbeiterverein wurde zur Weltbewegung Der Kreisverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), Regensburg/Stadt, erinnerte an die Gründung des 1. Arbeiterunterstützungsverein St. Emmeram vor 170 Jahren. In einem Dankgottesdienst in der Hauskapelle der Katholischen Hochschulgemeinde erinnerte Kreispräses Michael Alkofer an die Männer, die den Mut hatten, einen Arbeiterverein zu gründen und diesen unter den besonderen Schutz des hl. Josef zu stellen. Diese Gründung führte zu einer weltweiten Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und gab entscheidende Impulse im Kampf um mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit.

 

Zum Festvortrag konnte Kreisvorsitzender Albert Herold, den KAB Diözesanvorsitzenden Hannes Krelller, aus München, begrüßen. Nicht ohne Stolz dürfen wir festhalten, dass eine Keimzelle der heutigen KAB, in Regensburg liegt. Wer die Vergangenheit nicht kennt, den kann es die Zukunft kosten begann Kreller seine Ausführungen. Deutschland erlebte im 19. Jahrhundert grundsätzliche soziale Veränderungen, „Kapital und Arbeit“ wurden zu den bestimmenden Faktoren des Wirtschaftslebens. Die Zahl der „Arbeiter“- besitzlose Menschen, die zum Lebensunterhalt nur auf ihre Arbeitskraft angewiesen waren stieg enorm an. Die Männer, Frauen und Kinder erhielten bei härtesten Arbeitsbedingungen und langen Arbeitszeiten nur einen geringen Lohn, und hatten keine Absicherung gegen Krankheit, Arbeitslosigkeit und Invalidität. Von politischer Gleichberechtigung konnte in einer Gesellschaft, in der Adel, Bürgertum und Großagrarirrtum bestimmend waren, keine Rede sein.

Diese Situation forderten die gesellschaftlichen Kräfte heraus und so wurde von katholischer Seite der erste Arbeiterunterstützungsverein ins Leben gerufen. Ein Zusammenschluss der Solidarität und der Selbsthilfe, insbesondere im Krankheits- oder Todesfall. Auch die sittlich-religiöse Bildung war ein wesentlicher Schwerpunkt des Vereinslebens. Mutige Priester, wie Bischof Wilhelm Emmanuel Ketteler von Mainz nahmen sich der sozialen Frage an. Ketteler forderte in seiner berühmten

Rede auf der Liebfrauenheide 1869, vor 150 Jahren, unter anderem

- die Erhöhung des Lohns nach dem wahren Wert der Arbeit,

- die Verkürzung der Arbeitszeiten,

- die Gewährung der Sonntagsruhe und vor allem

- auch das Verbot der Kinderarbeit in den Fabriken und Schutz der schwangeren Frauen.

Er ermutigte die Arbeiter sich zu organisieren und sich durch Sozialreformen gegen die bestehenden Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung zu währen.

Mit der Enzyklika „Rerum Novarum“ von Papst Leo XIII, im Jahre 1891 begann die Geschichte der modernen päpstlichen Sozialverkündigung mit der Forderung nach einer staatlichen Sozialpolitik. Verstärkt haben sich die Arbeitervereine in der  Sozialpolitik engagiert und es folgte die Kranken- Unfall- Invaliden und Arbeitslosenversicherung zum Schutz der arbeitenden Bevölkerung. Engagiert setzte sich die KAB stets für einen gerechten Lohn ein, der nicht nur dem Arbeiter und seiner Familie ein „standesgemäßes“ Auskommen sichern, sondern auch zum Erwerb eines Eigenheimes führen sollte, betonte Kreller.

 

Seit Gründung des Bundesverbandes 1971 unter dem Namen Katholische Arbeitnehmerbewegung

(KAB) bemüht man sich um die volle Anerkennung der menschlichen Arbeit; ihr gebührt der Vorrang vor allen anderen Faktoren des wirtschaftlichen Lebens.

Die Synode mit dem Dokument „Kirche und Arbeiterschaft“ gab der KAB 1975 einen mächtigen Schub. Vom Diözesanverband Regensburg wurde unter dem Stichwort „Rente für Erziehungszeiten eine familienfreundliche Reform zur Rentenversicherung erarbeitet, die Aktion trug Früchte und so wurden 1992 die gesetzlichen Grundlagen geschaffen. Anfangs nur Erziehungszeiten, für Kinder, die nach 1992 geboren wurden. Im Juli weitere Anerkennung von Erziehungszeiten auch für vor 1992 geborene Kinder mit 2,5 Rentenpunkten.

 

„Sonntag muss Sonntag bleiben“ - eine Forderung, die seit den 20er Jahren innerhalb der KAB in die politische Debatte eingebracht wurde. Mit über 100.000 Unterschriften 1980 überraschte die KAB die Politiker, so dass sie einer Kompromisslösung, ohne Verlust eines Feiertages zustimmten. Mit weiteren Aktionen wie; gerechte Familienpolitik, Pflegeversicherung, Formen der Arbeitszeit-  verkürzungen und Soziale Sicherheit ab der 1 Mark hat die KAB auf die neuen Herausforderungen reagiert.

Durch die Sozialenzyklika „laudato si“ von Papst Franziskus erhielten wir Christen einen besonderen Anstoß für ihren Einsatz um den Wert des menschlichen Lebens zu sichern. Wir müssen ein Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung und Disparität der Einkommen sagen, denn diese Wirtschaft tötet. Wachsen muss, was den Armen und Ausgeschlossenen nutzt, wachsen muss, was den Benachteiligten eine Teilnahme am gemeinsamen Leben ermöglicht. Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Straße zu leben, erfriert, während zwei Punkte an der Börse Schlagzeilen macht. Das ist Ausschließung. Es ist nicht mehr zu tolerieren, dass Nahrungsmittel weggeworfen werden, während es Menschen gibt, die Hunger leiden. Das ist soziale Ungleichheit, führte Kreller aus.

Fazit aus dem vielfältigen Engagement der KAB Mitglieder ist:

- Die Beschäftigung mit den sozialen Fragen der Zeit und der Einsatz für Gerechtigkeit und

  Solidarität sind Ausdruck und Bestandteil des christlichen Glaubens. Sie sind Verpflichtung für die ganze Kirche. Sich stärker öffnen für die Menschen vor Ort, ihre Hoffnungen und Ängste verstärkt wahrnimmt. Bereit sein für die Mitgestaltung in Politik, Selbstverwaltung und Betriebsräten, den Nutzen für die Menschen erlebbar machen, denn gesellschaftliche Veränderung für mehr soziale Gerechtigkeit entsteht nur durch solidarisches agieren gegen die Machtinteressen des Kapitals.

 

170 Jahre KAB bedeutet Engagement für die Menschen, für eine gerechte Welt. Auch wenn vieles in der Verbandsarbeit schwierieger geworden ist, kann man doch dankbar auf viele Erfolge zurückblicken, was für die Menschen erreicht wurde. Um die schwierigen Herausforderungen der Zukunft meistern zu können, brauchen wir Menschen guten Willens, die für Solidarität und Gerechtigkeit kämpfen, um ein „gutes Leben für alle“ zu ermöglichen, beendete Kreller seine Ausführungen.

Die Kreisvorsitzende Gabi Fischer dankte Herrn Kreller für seinen  interessanten Festvortrag und überreichte Ihm ein Geschenk aus dem fairen Handel.

 

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kab-regensburg.de Fri, 17 May 2019 11:47:28 +0200
„ Da, wo man alleine eben nicht hinkommt“ https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/da-wo-man-alleine-eben-nicht-hinkommt/ Bildungsfahrt des KAB-Kreisverbandes Regensburg-Land Die KAB-Regensburg-Land besuchte bei ihrer diesjährigen Bildungsfahrt das bayerische Umweltministerium in München. Frau Dr. Angela Löw, die Leiterin des Referates Bürgerkommunikation erläuterte Geschichte, Aufbau und Struktur des Ministeriums und beantwortete die vielen interessanten Fragen der TeilnehmerInnen. Als Einzelperson ist es nicht möglich, ein Ministerium zu besuchen und sich mit kompetenten Fachleuten zu unterhalten, das geht nur in der Gruppe, wie bei der KAB. Referent Michael Loch stellte anschließend in seinem Vortrag den Klimaschutz in Bayern vor.

Wichtig ist ihm der Klima-Dreisprung. Alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern, aber auch alle Organisationen und Firmen sind aufgerufen, Energie zu sparen, wo sie es können. In einem zweiten Schritt geht es um die Energieeffizienz. Und beim dritten Sprung geht es darum, möglichst viel Energie aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Anschließend besuchte die Gruppe die Kirche St. Georg in Bogenhausen. Hier wirkte Pater Alfred Delp als Kaplan, ein Jesuit, der am 28. Juli 1044 von der Gestapo verhaftet und von den Nationalsozialisten  im Februar 1945 hingerichtet wurde. Ihm wurden Kontakte zu den Attentätern vom 20. Juli nachgesagt.

Nach einer Fahrt durch die Stadtteile rechts der Isar, bei der die TeilnehmerInnen viele kulturell interessante Sehenswürdigkeiten und Gebäude von Stadtführerin Frau Lange gezeigt bekamen, endete der Tag am Feringasee. Dieser ist der größte Badesee in unmittelbarer Nähe Münchens. Er liegt im Gemeindegebiet von Unterföhring, ist 32 Hektar groß und bis zu sieben Meter tief. Rund um den See führt ein etwa zwei Kilometer langer Weg, den die KAB´ler noch zu einem Spaziergang nutzten.

 

Berthold Schwarzer

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kab-regensburg.de Fri, 17 May 2019 11:40:46 +0200
Landesvorsitzende der KAB bei Auftaktpressekonferenz zur Demo am 19.Mai https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/landesvorsitzende-der-kab-bei-auftaktpressekonferenz-zur-demo-am-19mai-1/ Knapp zwei Wochen vor der Münchner Demo „Ein Europa für alle“ fand in München eine Pressekonferenz des Bündnisses statt. Auch Erna-Kathrein Groll von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung konnte... Knapp zwei Wochen vor der Münchner Demo „Ein Europa für alle“ fand in München eine Pressekonferenz des Bündnisses statt. Auch Erna-Kathrein Groll von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung konnte dabei ein Statement abgeben. Sie ergänzte die Ausführungen der anderen Bündnispartner um die Stimme der sozialen Gerechtigkeit.

Eine Woche vor der Europawahl am 26. Mai werden am 19. Mai in München und sechs weiteren deutschen Städten Zehntausende unter dem Motto “Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus” auf die Straßen gehen. Ein breit aufgestelltes Bündnis setzt sich für eine neue Vision von Europa ein: Für ein Europa der Menschenrechte, der Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels. Um Europa zu verändern, fordert das Bündnis alle Bürger*innen auf, bei der Europawahl ihre Stimme zu nutzen.

Neben anderen Vertreterinnen und Vertretern des Bündnisses stellte auch Erna-Kathrein Groll für die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) vor, weshalb der katholische Sozialverband für eine Teilnahme bei der Demo wirbt:Bei der wirtschaftlichen Entwicklung Europas ist die soziale Weiterentwicklung auf der Strecke geblieben. Es liegt an uns, ob dem europäischen Sozialmodell der Durchbruch gelingt und die soziale Dimension der EU wachsen kann. Wir wollen an einer gemeinsamen Vision arbeiten, damit ein sozialer Ausgleich auch zu einem sozialen Frieden führt.“

Gleichzeitig argumentiere ihr Verband bereits seit Jahren gegen die Sparpolitik gerade gegenüber den südeuropäischen Ländern: „Die ungerechte Sparpolitik der vergangenen Jahre hat sich tief in die soziale Struktur vieler Länder gefressen. Europa muss für die Bürgerinnen und Bürger wieder verstärkt ein soziales und ausgleichendes „Gesicht“ bekommen, um der „Europavergessenheit“ der Rechtspopulisten entgegenzuwirken und den Europaskeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der Währungs- und Wirtschaftsraum Europa bedarf der gleichwertigen Ergänzung durch einen SOZIALRAUM Europa.

Daher forderte sie nicht nur die Mitglieder ihres Verbands, sondern auch alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Demo am 19.Mai zu beteiligen.

 

Denn:

Europa braucht ein soziales Gesicht!

Europa braucht eine Vision!

Europa braucht uns!

 

Wir haben die Wahl am 26. Mai

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kab-regensburg.de Tue, 07 May 2019 11:48:39 +0200
Familien.Gestalten.Zukunft.Digital. - Teil 2 https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/familiengestaltenzukunftdigital-teil-2/ Vom 26.04. – 28.04.2019 fand im Kloster Strahlfeld wieder ein Familienbildungswochenende statt. Knapp 30 Teilnehmer beschäftigten sich unter dem Thema „Familien.Gestalten.Zukunft.Digital. – Teil 2“... Lange zeigte auf, welche Daten Whatsapp abgreift, was damit passiert, warum es gemacht wird und v.a. welche sichereren Alternativen es gibt. Auch andere Social Media Plattformen wurden unter die Lupe genommen. „Alles, was wir im Netz umsonst bekommen, bezahlen wir mit unseren Daten. Das muss uns bewusst sein.“ An die Verabschiedung des Referenten schlossen sich intensive Diskussionen um das eben Gehörte an. Das Wochenende wurde mit einem gemeinsamen bunten Abend, einem gemeinsam besuchten Gottesdienst am Sonntag und einem kooperativen Gruppenfoto beendet.]]> kab-regensburg.de Thu, 02 May 2019 14:55:49 +0200 Immer wieder sonntags…..der Kampf um den arbeitsfreien Sonntag https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/immer-wieder-sonntagsder-kampf-um-den-arbeitsfreien-sonntag/ Sozialberater der KAB unter der Leitung von Christa Mösbauer KAB-Diözesansekretäin und Josef Wismet Rechtsstellenleiter der KAB; die in allen Regionen der Diözese Regensburg beheimatet und tätig... Sozialberater der KAB unter der Leitung von Christa Mösbauer KAB-Diözesansekretäin und Josef Wismet Rechtsstellenleiter der KAB; die in allen Regionen der Diözese Regensburg beheimatet und tätig sind, verabschiedeten bei ihrer Klausur in den Miesbergstuben in Schwarzenfeld die Resolution, sich der Kampagne der Sonntagsallianz anzuschließen.  
Träger der Allianz für den arbeitsfreien Sonntag sind, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), die Katholische Betriebsseelsorge(BSS), die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (VERDI), die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern(AFA) und der Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (KDA). 
  Anlass des Widerstandes ist die aktuelle Aussage des bayerischen Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsiden Hubert Aiwanger, den anlassbezogenen Sonntagsschutz aufzuweichen. Möbauer erklärt, dass diese Aussage auch deswegen Brisanz beinhaltet, da Aiwanger vor der Landtagswahl 2013 noch einen Kontrakt der Sonntagsallianz unterschrieben hat, indem er sich, wenn er gewählt wird, für den arbeitsfreien Sonntag einsetzen werde. Damals fand auch er den arbeitsfreien Sonntag, den Ankertag besonders für Familien, für wichtig, richtig und schützenswert. Die Streichung der anlassbezogenen Sonntagsöffnung setzt eine Änderung des Grundgesetzes voraus. Es hätte zur Folge, dass damit nicht nur Sonntagsöffnungen möglich wären, sondern auch die Sonntagsarbeit zur Regelarbeit werden könnte. Für Verfechter der Sonntagsarbeit und deren Gehaltszuschläge sei angemerkt, wird der Sonntag Regelarbeitszeit fallen auch die Sonntagszuschläge weg.   Wir bedauern, dass immer mehr kleinere Läden aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Bei erweiterter Sonntagsöffnungen wird nicht mehr Umsatz geschaffen, sondern dieser verteilt sich von den Wochentagen zum Sonntag und vom Land in die Städte. Beide Wirkungen sind ökonomisch wie ökologisch verheerend. Der ohnehin bereits dramatisch zugespitzte Verdrängungswettbewerb im Handel wird durch Sonntagsöffnungen weiter - zu Gunsten von großen Konzernen - angeheizt. Nur diese können sich auf lange Sicht zusätzliche Öffnungen an Sonntagen leisten. Darum schließen sich die KAB-Sozialberater der Postkartenkampagne an Ministerpräsident Söder an, den Schutz des freien Sonntags zu respektieren und die Sonntagsöffnungen zu unterbinden. Vorgefertigte Postkarten gibt es in den KAB- Büros und den Büros der weiteren Bündnispartner. Mitmachen kann jeder, wir freuen uns über viele Mitstreiter.   Schon Moliére sagte einst: „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“ Christa Mösbauer, KAB-Diözesansekretärin, Adolf-Kolping-Platz 1; 0961 3988 0038 ]]>
kab-regensburg.de Tue, 23 Apr 2019 11:39:34 +0200
Mit roter Ehrennadel ausgezeichnet https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/mit-roter-ehrennadel-ausgezeichnet/ Im Rahmen des Kreisverbandstages wurde der Kreisvorsitzende Franz Pointl mit der roten Ehrennadel des KAB- Diözesanverbandes ausgezeichnet. Zugleich wurden seine Verdienste als scheidender... Im Rahmen des Kreisverbandstages wurde der Kreisvorsitzende Franz Pointl mit der roten Ehrennadel des KAB- Diözesanverbandes ausgezeichnet. Zugleich wurden seine Verdienste als scheidender Kreisvorsitzender in einer Laudatio von Christa Mösbauer gewürdigt. 16 Jahre gehörte Franz der Kreisvorstandschaft an, darunter 8 Jahre als Vorsitzender. Bei vielen Aktionen, Veranstaltungen, Gesprächen stellte Franz sein Wissen und sein Engagement unter Beweis. Unermüdlich war er im Einsatz um die Ziele der KAB unter die Menschen zu bringen und sich für diese einzusetzen. Seinen KAB- Ortsverband wird er auch weiterhin als Vorsitzender betreuen. Die Kreisvorstandsmitglieder bedanken sich bei Franz und wünschten ihm alles Gute bei seinen künftigen Lebensschwerpunkten als Opa und als Hobbygärtner.  Vergelt´s Gott Franz!

Auch Elisabeth Langen stellte sich nicht mehr zur Wahl und wurde von Mösbauer und der neuen Sprecherin der Kreisverbandsteam Doris Wein-Deml verabschiedet.  Frau Langen gehört 3 Perioden der Kreisvorstandschaft an und fungierte nicht nur zuverlässig und genau als Schriftführerin, sondern war immer eine gefragte Impulsgeberin. Auch sie wird eine Lücke im Vorstandsteam hinterlassen. Auch Dir ein herzliches Vergelt´s Gott für Deine geleistete Arbeit zum Wohle der Menschen.

Christa Mösbauer

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kab-regensburg.de Tue, 23 Apr 2019 11:35:14 +0200
Mobbing – oft belächelt und heruntergespielt https://www.kab-regensburg.de/nc/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/mobbing-oft-belaechelt-und-heruntergespielt/ Schwarzenfeld - Miesbergstuben Bei der diözesanen KAB Sozialberaterschulung konnten Josef Wismet, Rechtsstellenleiter und Christa Mösbauer, KAB-Diözesansekretärin, Vorstand und Versichertenberaterin der Deutschen Rentenversicherung Teilnehmer aus der ganzen Diözese begrüßen.

Als Vormittagsthema wurde das umfangreiche Themenfeld „Mobbing“ gewählt. Als Referent konnte Dominik Peschke gewonnen werden, der hauptberuflich als IT Dozent beim Freistaat Bayern tätig ist. Freiberuflich ist er Trainer, Couch und Supervisor und was besonders erfreulich ist, er engagiert sich ehrenamtlich bei der KAB als Sozialberater.  Seine Ausführungen baute er auf folgende Kriterien auf. Verlauf, Ursachen, Handlungsmöglichkeiten, Juristische Aspekte und wo kann ich Mobbingberatung erhalten.


Was versteht man unter Mobbing?


Nach der Definition von Prof Leymann, der den Mobbingbegriff in den 1980er in der Arbeitswelt eingeführt hat, versteht man eine konfliktbelastete Kommunikation unter Kollegen, Vorgesetzten, Schüler, Lehrer oder Freundeskreis. Es werden eine oder mehrere Personen systematisch, oft und während längerer Zeit, direkt oder indirekt angegriffen. und diese Menschen es auch als Diskriminierung empfinden.

Gibt es ein typisches Opfer?


Peschke erklärte auch, dass es kein eindeutiges Opferprofil gibt.  Mobbing kann jeden und jede treffen. Es genügt oft schon ein bestimmter Kleidungs- oder Arbeitsstil, persönliches Auftreten, Herkunft oder eine politische Einstellung die ihn zum Mobbingopfer werden lässt.
Mobbing kann fatale gesundheitliche Auswirkungen haben, die manchmal auch zum Suizid führen.

Was kann das Opfer tun?


Wichtig ist es deshalb sich frühzeitig um Hilfe von Außenstehenden zu bemühen. Möglichkeiten sind Rechtsberatungen bei Gewerkschaften. Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen aufzusuchen. Der Referent empfiehlt, ein Mobbingtagebuch zu führen und die Vorgänge aufzuzeichnen. Weitere Deeskalierungsmöglicheiten sind, Auszeit nehmen, Urlaub oder Kur antreten.  Eine Möglichkeit wäre auch Kollegen um Mithilfe bitten. Peschke erklärte, dass das sehr selten gelingt, weil die Furcht groß ist selber ein Opfer zu werden.  Der Referent meinte, bei frühzeitigem Coaching kann es durchaus gelingen, die Situation in den Griff zu bekommen, so dass und ein normaler Umgang zwischen den Akteuren wieder möglich ist.


Was ein KAB-Sozialberater wissen sollte!


Beim Nachmittagsteil erläuterte Josef Wismet die Besonderheiten die bei einem Minijob zu beachten sind. Wismet erklärt wie man auch im Minijob durch Pflichtbeiträge mehr Leistung in der Rentenversicherung erhält. Auch Lohnfortzahlung an Feiertagen und im Krankheitsfall, sowie Erholungsurlaub ist gesetzlich für Minijobber verankert.
Christa Mösbauer erläuterte im Anschluss die aktuellen Rechtsänderungen bei der Stabilisierung des Rentenniveaus, bei der schrittweisen Verlängerung der Zurechnungszeit bei Erwerbsminderung und Hinterbliebenenrente. Die Neuregelung des Übergangsbereiches ab Juli 2019; vormals „Midizone“ jetzt Übergangsbereich bis 1300 Euro brutto. Im weiteren Infoblock erklärte Mösbauer die Voraussetzungen für eine Erziehungsrente.
Die KAB-Sozialberater konnten viele Informationen und Infomaterialien mitnehmen, die sie bei ihrer Beratertätigkeit vor Ort unterstützend weitervermitteln können. 

Christa Mösbauer

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kab-regensburg.de Wed, 10 Apr 2019 09:48:11 +0200