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20.03.2019

23. Josefitag-Feier in Kelheim

Am 19.03.2019 fand bereits zum 23. Mal die jährliche Josefitagfeier des KAB Kreisverbandes Kelheim in Ihrlerstein statt.

Mit gut 60 Gästen, darunter Bürgermeister Josef Häckl, Gemeinderäten, Mitglieder des Pfarrgemeinderat, der Kirchenverwaltung, des KDFB, der Diözesan- und Ortsvorsitzenden der KAB Gerlinde Bayer sowie vielen KABlern aus den Ortsgruppen feierte Kreispräses Franz Schmidbauer den Gottesdienst. Er lenkte in seiner Predigt den Blick auf Josef den Arbeiter, der als zupackender, bodenständiger Mann Jesus sehr geprägt hat.

Anschließend folgten die Gäste der Einladung ins Pfarrheim, wo die Feier unter dem Thema „Die UNO, Europa und ich“ stand.
Bereits in ihren Grußworten verdeutlichten Josef Häckl und Gerlinde Bayer, dass es wichtig ist zusammenzuarbeiten, im Kleinen wie im Großen, auf Kommunal-, wie auf Europaebene. „Geht wählen. Die Europawahl ist genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger als Bundestags- und Landtagswahlen. Jeder einzelne kann die Weichen für die Zukunft stellen.“ forderte Bayer die Anwesenden auf.

In seinem Festvortrag stellte der Referent Bernhard Suttner die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurden, genauer vor. Er erläuterte, was es von Seiten der Politik braucht, um diese „zugegeben romantisch anklingenden“ Ziele zu verwirklichen und v.a. was die UN nicht als Ziele vorgibt. Nicht vorgegeben in diesen Zielen werden u.a. Investitionen in Rüstungsindustrie oder die Besiedelung des Mars. Auch wenn letzteres Beispiel den Teilnehmern ein Schmunzeln entlockte ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Regierungen sich intensiv auch mit diesen Themen beschäftigen. Europa und die EU würden immer mehr egoistisch geprägt. Der ursprünglich partnerschaftliche Charakter dieses Bündnisses gehe immer weiter verloren. Suttner warnte ausdrücklich davor.

Nicht nur Regierungen und die EU können zur Umsetzung dieser Ziele beitragen, auch der Einzelne muss und kann etwas tun. „Unterschätzen Sie nicht den Einfluss des Einzelnen“ ermutigte Suttner die Teilnehmer nicht nur einmal an diesem Abend. Wir müssen aus unserer „bequemen Resignation“ kommen und schauen, wo wir uns und unsere Umgebung verändern können. Er forderte auch die kirchlichen Verbände auf wieder spitzer, unbequemer zu sein. „Mein Wunsch wäre eine antiegoistische Kampagne zur Europawahl.“ ließ Suttner die Teilnehmer wissen. Seinen Vortrag schloss er mit einem bildhaften Vergleich. „Wenn ich mich mit meinem Auto verfahre, verschrotte ich doch nicht das Auto. Ich ändere den Kurs. Und so müssen wir es in der EU auch machen. Nicht den Zusammenschluss an sich verschrotten und in Frage stellen, sondern den Kurs korrigieren.“

KAB Kreisvorsitzender Walter Schmid und Diözesanvorsitzende Gerlinde Bayer bedankten sich bei Suttner für den Vortrag und die Denkanstöße, die er mitgegeben habe und leiteten dann in den gemütlichen Teil des Abends über.

Wer mehr über die 17 Ziele für eine bessere Welt erfahren möchte, wird hier fündig.

Auch die Kirche setzt sich mit den Nachhaltigkeitszielen auseinander: Hier

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