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16.07.2019

Diözesantag 2019 in Regenstauf

Für ein Leben und Arbeiten in Würde und Gerechtigkeit KAB Diözesantag zum ersten Mal im Landkreis Regensburg

Regenstauf Die Bedeutung christlicher Werte in Europa – Für ein Leben und Arbeiten in Würde und Gerechtigkeit. Unter diesem Motto hielt die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) zum ersten Mal ihren Diözesantag in Regenstauf und damit zum ersten Mal im Landkreis Regensburg ab. In der Jahnhalle begrüßte der Diözesanvorsitzende Willi Dürr dazu die Delegierten und die geladenen Gäste. Das höchste Gremium der KAB trifft sich alle vier Jahre u. a. auch um die neue Diözesanleitung zu wählen.
Die Grußworte der Kreisvorsitzenden Maria Beer, Landrätin Tanja Schweiger, der Bundestagsabgeordneten Dr. Astrid Freudenstein, dem 2. Bürgermeister aus Regenstauf Johann Dechant und dem Bundesvorsitzenden der KAB Andreas Luttmer-Bensmann hatten als Tenor alle den wichtigen und engagierten Einsatz der KAB für den freien Sonntag und die notwendige Mitgestaltung im digitalen Wandel.

Als Referent für diesen Tag konnte Tobias Gotthardt von den Freien Wähler gewonnen werden. In seinem Referat ging er auf die europäische Sozialpolitik, Handelsabkommen, die Finanztransaktionssteuer und die Zukunft der Arbeit ein. Es müssen Antworten auf die großen Fragen gefunden werden. Er lud die Zuhörer eindringlich dazu ein beim Thema künstliche Intelligenz unbedingt und unglaublich schnell viel mehr die ethische Frage zu stellen. Er habe an Diskussionen teilgenommen, bei denen es darum ging Robotern eine Rechtspersönlichkeit zu geben. „Es darf nicht sein, dass wir das Prinzip ‚Hinter jeder Maschine steht ein verantwortungstragender Mensch‘ aufgeben“ so Gotthardt. Erschreckend sei auch, dass diese Debatte kaum geführt werde. Deshalb wünsche er sich da von den Verbänden und Kirchen viel mehr kritische Stimmen. „Wir werden‘s und müssen es nicht aufhalten. Aber wir müssen diese Fragen stellen“ appellierte er an die Delegierten. Gotthardt schloss seinen Vortrag mit dem Versuch einer Antwort auf die Frage nach der Bedeutung christlicher Werte in Europa. Er glaube, dass für Europa und die gesamte Politik christliche Werte selten so wichtig waren, wie im Moment und dass es Menschen in der Politik brauche, die diese Werte nicht wie eine Monstranz vor sich her tragen, sondern Tag für Tag in ihren Entscheidungen diese christlichen Werte leben. Diözesanvorsitzender Willi Dürr bedankte sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei Tobias Gotthardt, bevor es im Anschluss in die Abarbeitung der umfangreichen Tagesordnung des Diözesanverbandes ging. Neben zahlreichen Anträgen, die die inhaltliche Ausrichtung des Verbandes die nächsten vier Jahre beeinflussen werden, standen Neuwahlen der Diözesanleitung auf dem Programm. Künftig werden Raimund Amann, Doris Beer, Maria Beer, Willi Dürr, Alfons Ernstberger, Peter Ferstl, Britta Heger, Günther Hofmann, Theresia Luber, Christine Sollfrank und Brigitte Wagner die Geschicke des Diözesanverbandes lenken. Zum neuen Diözesanpräses wurde Stephan Rödl gewählt. Maria Beer und Willi Dürr wurden aus dem Team heraus als Sprecher und Doris Beer als Schatzmeisterin gewählt. Gerlinde Bayer, die nach 20 Jahren Vorsitz nicht mehr angetreten ist, sowie Msgr. Thomas Schmid und stellvertretende Diözesanleiterin Hermine Knauer wurde in der Versammlung für ihren Verdienst für die KAB gedankt und mit einem kleinen Präsent wurden sie aus ihren Ämtern verabschiedet.

Im Anschluss feierte Domkapitular Msgr. Thomas Pinzer mit den Konzelebranten Diözesanpräses Stephan Rödl, Msgr. Thomas Schmid, Kreispräses Michael Alkofer und Diakon Berthold Schwarzer den Abschlussgottesdienst zum Diözesantag 2019 in der Pfarrkirche in Diesenbach. In seiner Predigt ging Domkapitular Msgr. Pinzer auf die KAB ein und lobte sie sehr für ihr Engagement und ihre Arbeit. Er bedankte sich dafür, dass die KAB sich mit ihren vielfältigen Themen so engagiert in die Gesellschaft einbringt.

In den Fürbitten wurde für den neuen Bischof Msgr. Serverus Jjumba aus der Partnerdiözese Kampala in Uganda gebetet, der an diesem Tag geweiht wurde. Ebenso wurde der verstorbenen KAB´ler der vergangenen vier Jahre gedacht.

Der Gottesdienst wurde feierlich von Johanna Nickl mit der Querflöte und Markus Mathy an der Orgel umrahmt.

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