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23.04.2019

Immer wieder sonntags…..der Kampf um den arbeitsfreien Sonntag

Sozialberater der KAB unter der Leitung von Christa Mösbauer KAB-Diözesansekretäin und Josef Wismet Rechtsstellenleiter der KAB; die in allen Regionen der Diözese Regensburg beheimatet und tätig sind, verabschiedeten bei ihrer Klausur in den Miesbergstuben in Schwarzenfeld die Resolution, sich der Kampagne der Sonntagsallianz anzuschließen.

 


Träger der Allianz für den arbeitsfreien Sonntag sind, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), die Katholische Betriebsseelsorge(BSS), die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (VERDI), die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern(AFA) und der Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (KDA). 

 

Anlass des Widerstandes ist die aktuelle Aussage des bayerischen Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsiden Hubert Aiwanger, den anlassbezogenen Sonntagsschutz aufzuweichen. Möbauer erklärt, dass diese Aussage auch deswegen Brisanz beinhaltet, da Aiwanger vor der Landtagswahl 2013 noch einen Kontrakt der Sonntagsallianz unterschrieben hat, indem er sich, wenn er gewählt wird, für den arbeitsfreien Sonntag einsetzen werde. Damals fand auch er den arbeitsfreien Sonntag, den Ankertag besonders für Familien, für wichtig, richtig und schützenswert. Die Streichung der anlassbezogenen Sonntagsöffnung setzt eine Änderung des Grundgesetzes voraus. Es hätte zur Folge, dass damit nicht nur Sonntagsöffnungen möglich wären, sondern auch die Sonntagsarbeit zur Regelarbeit werden könnte. Für Verfechter der Sonntagsarbeit und deren Gehaltszuschläge sei angemerkt, wird der Sonntag Regelarbeitszeit fallen auch die Sonntagszuschläge weg.

 

Wir bedauern, dass immer mehr kleinere Läden aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Bei erweiterter Sonntagsöffnungen wird nicht mehr Umsatz geschaffen, sondern dieser verteilt sich von den Wochentagen zum Sonntag und vom Land in die Städte. Beide Wirkungen sind ökonomisch wie ökologisch verheerend. Der ohnehin bereits dramatisch zugespitzte Verdrängungswettbewerb im Handel wird durch Sonntagsöffnungen weiter - zu Gunsten von großen Konzernen - angeheizt. Nur diese können sich auf lange Sicht zusätzliche Öffnungen an Sonntagen leisten.

Darum schließen sich die KAB-Sozialberater der Postkartenkampagne an Ministerpräsident Söder an, den Schutz des freien Sonntags zu respektieren und die Sonntagsöffnungen zu unterbinden. Vorgefertigte Postkarten gibt es in den KAB- Büros und den Büros der weiteren Bündnispartner. Mitmachen kann jeder, wir freuen uns über viele Mitstreiter.  

Schon Moliére sagte einst: „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“

Christa Mösbauer, KAB-Diözesansekretärin, Adolf-Kolping-Platz 1;

0961 3988 0038

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