20.03.2020

Die 3-S-Regel: Mit Tipps durch die kontaktarme Zeit

Nachdem Ministerpräsident Söder in der Pressekonferenz heute Mittag die Arbeitgeber gebeten hat, dort wo möglich Home Office zu ermöglichen, wird das für noch mehr Menschen im Freistaat ab Montag Realität sein. Wir haben Tipps für die Zeit im Home Office für Sie zusammengestellt.

Viele sind in dieser verrückten, dynamischen, manchmal auch beängstigenden Zeit zu Hause. Plötzlich wird der Rückzugsort nach Feierabend frühmorgens schon zum Arbeitsplatz. Das öffentliche Leben wird immer mehr eingeschränkt, um kranke und ältere Menschen zu schützen und unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten und man verbringt deutlich mehr Zeit auf Nachrichtenseiten, um die neueste Entwicklungen nicht zu verpassen. 
Diese veränderten Bedingungen bringen neue Herausforderungen mit sich - für jeden Einzelnen. 

“In dieser doch nun von kontaktarmer Kommunikation, vereinzelt Isolation und HomeOffice geprägten Zeit, müssen wir auch schauen, was braucht der Mensch, um "psychisch" gesund zu bleiben.” erläutert Raimund Amann, ehrenamtliches Mitglieder der KAB Diözesanleitung in Regensburg. “Dazu ist mir die 3-S-Regel eingefallen.” 

Was sich hinter dieser Regel verbirgt, wollen wir kurz erklären: 

Das erste “S” bedeutet STROKES, vom englischen to stroke: streicheln. Es geht also um positive Streicheleinheiten – verbal und nonverbal. Geben Sie anderen positive Strokes. Der Großteil befindet sich gerade in dieser ungewöhnlichen Situation und freut sich über positive Anerkennung. Nehmen Sie selbst aber auch positive Strokes an und v.a. geben Sie sich selbst auch positive Zuwendung.  

Hinter dem zweiten “S” verbirgt sich STRUKTUR. “Wichtig ist für den Menschen jetzt, dass er sich eine feste Struktur gibt; nicht am TV / PC versandeln, sondern sich einen neuen festen Tagesrhythmus geben.” erklärt Amann. Das heißt also den Tag einteilen in Arbeit, Bewegung, Dingen, die einem gut tun (s. STROKES), Meditation, Kommunikation. Rituale können dabei helfen. Aktivitäten zu immer der gleichen Zeit. Eine gut rhythmisierte Tages-Lebenszeit ist sehr hilfreich, um nicht in ein Loch oder einen Sorgenkreisel zu fallen.  

Bleibt noch das dritte “S”: STIMULI. Die Gehirnforschung weiß, neue Anreize und Aufgaben wirken stimulierend und aktivierend. Suchen Sie sich in dieser kontakt- und von äußeren Reizen befreiten Zeit neue Aufgaben, probieren Sie einfach mal was Anderes aus, werden Sie wieder kreativ und erinnern Sie sich, was Sie schon als Kind gern gespielt haben oder was Sie schon lange mal machen wollten. Sie können alles ausprobieren, Sie müssen sich nicht schämen, aktivieren Sie ihr freies Kind.  

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Ausprobieren unserer Tipps und Geduld und Ausdauer für die kommende Zeit. 

Bleiben Sie gesund!

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