Internationaler Ausschuss

COVID 19 und Überschwemmungen, lassen die Ärmsten der Armen in Uganda hungern!

Ein erschütternder Bericht erreichte die KAB im Diözesanverband Regensburg und den Verantwortlichen für die „Internationale Solidarität“ der KAB aus dem Partnerland Uganda.

Seit 30. März ist das Land und das öffentliche Leben in ganz Uganda lahmgelegt. Es herrscht Ausgangssperre und Hausarrest. Sehr viele Menschen leben von der Hand in den Mund, aber niemand kann und darf zum Einkaufen gehen, nur Leute vom Gesundheitswesen dürfen unterwegs sein.

Wer noch konnte floh aus den größeren Städten auf das Land in der Hoffnung doch etwas zum Leben zu bekommen. Die Menschen leben schon wochenlang von Maismehl, Salz und Wasser. Wer noch etwas zu verkaufen hatte, verlangte hohe Preise, also nur für wohlhabendere Personen.
Manche Personen ziehen es vor, hinauszugehen und an dem Virus zu sterben, statt am Hunger.

Wörtlich teilt die Leiterin der KAB Nationalleitung in Kampala mit: „Die Solidarität aller CWM Mitglieder, die immer in Kontakt miteinander stehen, hält uns aufrecht. Das Zusammenstehen als CWM Familie hält mich auch in Schwung.“

Neben der Angst, sich mit dem Virus anzustecken, haben in den letzten Wochen auch der Anstieg des Wasserspiegels und die damit verbundenen Überschwemmungen im Viktoriasee-Becken und anderen Gebieten Ugandas erlebt, was negative Auswirkungen auf die Menschen hat, die dieses Gebiet verlassen mussten.  Tausende von Menschen wurden vertrieben, Brücken weggespült. Am 8. und 9. Mai machten Sturzfluten über 100.000 Menschen obdachlos, Das Krankenhaus der Gegend wurde vollständig zerstört, ebenso die Schulen und Häuser.

In Kampala war der Markt total überflutet, ebenso die Orte in der Diözese Masaka.

Die KAB will unseren Partnerdiözesen in Uganda solidarisch zu Seite stehen und mit Geldmitteln helfen.
Hierzu bittet der Diözesanverband Regensburg um Spenden.

Weltweites Engagement als Ansatz für mehr Gerechtigkeit!

Unsere Projekte in Uganda

  • CWM Uganda (Catholic Worker Movement)
  • Berufsbildungszentrum (BTI) Butende
  • Sauberes Wasser und Solarenergie
  • Betreuung und Förderung von Waisenkindern mit Schulpatenschaften.

Rollup - Ausstellung Ugandaprojekte

Seit Kurzem besitzt die KAB Regensburg eine neue Rollup-Ausstellung des Internationalen Ausschusses zu ihren Projekten in Uganda.
Sie besteht aus insgesamt 7 Rollups zu folgenden Themen:

  • Sauberes Wasser
  • Waisen - Schulbildung
  • Transitory - Home I + II
  • BTI - Butende Technical Institute
  • CWM - Catholik Workers Movement
  • Spargruppen
  • Uganda allgemein

Die Ausstellung kann jederzeit ausgeliehen werden.

Bitte reservieren Sie ihren gewünschten Termin rechtzeitig im Sekretariat in Regensburg.
(Gesamtgewicht der Ausstellung 35 kg. Sie kann im Sekretatiat Regensburg oder Weiden abgeholt werden)

Ziele des internationalen Ausschusses

  • Die Menschenwürde eines jeden Menschen, unabhängig von Rasse und Religion, achten und einfordern; besonders in Entwicklungsländern menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Zusammenarbeit mit anderen Nichtregierungsorganisationen durchsetzen
  • Weltweite Solidarität, Partnerschaft und Freundschaft, besonders mit Benachteiligten und Unterdrückten anstreben durch Hilfe zur Selbsthilfe
  • Lernprozess, der durch den ständigen Austausch mit unseren Partnern angeregt wird und diesen weiterentwickeln
  • Netzwerke auf- und ausbauen auf lokaler Ebene, in Europa und weltweit: Migrations- und Ausländerbeiräte, kirchliche Organisationen, Gewerkschaften, andere weltweit tätigen Nichtregierungsorganisationen (FIAN, Attac, Kindermissionswerk, Misereor, Renovabis)
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbständigkeit unserer Partner in Uganda durch Hilfen zur Selbsthilfe; ihre Schul- und Weiterbildung fördern, um eine nachhaltige Entwicklung in Uganda zu erreichen

Ihr Ansprechpartner

Berthold Schwarzer

Bildungsreferent

0941 5972282
E-Mail

Spendenkonto Ugandanothilfe

Wir bitten um Spenden auf folgendes Konto:

Bank: LIGA Bank Regensburg
IBAN: DE45 7509 0300 0001 1196 64
BIC: GENODEF1M05
Stichwort: "Ugandanothilfe"

  • Berichte aus Uganda

    Janet Nkuraija, National Administrator CWM Uganda berichtet von einer Frau, CWM Mitglied, alleinerziehende Mutter zweier Jungen, dass sie sich eine Woche lang nur von Maismehl, Salz und Trinkwasser ernährt habe. Als sie mutlos und verzweifelt zu Janet kommt und um Hilfe bittet, teilt Janet ihre eigenen, wenigen Vorräte mit ihr.

  • Berichte aus Uganda

    Josephine Bukirwa besuchte die CWM-Bukulula und berichtet dort u.a. von Namanda Annet, einer gehörlosen alleinstehende Mutter mit 5 Kindern im Alter von 4 bis 16 Jahren. Es gibt keine Einkommensquelle in der Familie, und die Lebensmittelpreise steigen von Tag zu Tag. Sie arbeiten bei Nachbarn, um etwas Essen aus ihrer Nachbarschaft zu bekommen.

  • Berichte aus Uganda

    Josephine Bukirwa besuchte die CWM-Bukulula und berichtet dort u.a. von Allen Nakito. Sie lebt mit den 9 Enkelkindern ihrer Kinder im Haus. Die Eltern starben im letzten Jahr an HIV/AIDS. Ihr Hauptanliegen in dieser Situation sind Nahrung und häusliche Einrichtungen, insbesondere Bettwäsche.

  • Berichte aus Uganda

    Josephine Bukirwa berichtet weiter auch von Leopold Kibuuka und seiner 3-köpfigen Familie. Sie leben in bitterer Armut. Die Familie ist auf kleine Ernten aus dem Garten angewiesen. Lebt in einem sehr alten Haus. Hauptnotwendigkeiten sind Nahrung und Reparaturen am Haus.

  • Berichte aus Uganda

    Lesen Sie hier den vollständigen Bericht unserer Partner aus Uganda.

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Obermünsterplatz 7
93047 Regensburg
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