„Lass es am Sonntag gut sein“, KAB-Aktion 2018 zur Landtagswahl

„Der SONNTAG muss frei bleiben!“ Mit dieser Forderung startete die bayerische Allianz für den freien Sonntag ziemlich genau vor einem Jahr eine öffentliche Petition, um ein Zeichen für die Sonntagsruhe zu setzen. Was war geschehen? Die Unternehmen Karstadt und Kaufhof hatten unter dem Motto „Selbstbestimmter Sonntag“ eine Kampagne zur Liberalisierung des Ladenschlusses gestartet, die alle früheren an Radikalität übertraf. Es ging nicht mehr um einzelne verkaufsoffene Sonntage, sondern um alle 52 Sonntage im Jahr.
Dies zeigt uns als KAB, dass das Ringen um den freien Sonntag weitergeht – auch wenn das Bundesverwaltungsgericht mit seinem Urteil aus dem Jahr 2015 klare Grenzen für die Sonntagsöffnung gesetzt hat.
Die verfassungsrechtlich garantierte Sonntagsruhe lässt sich auf Dauer in einer sich beschleunigenden und globalisierten Welt nur bewahren, wenn die Mehrheit der Bevölkerung das Geschenk gemeinsamer freier Zeit wertzuschätzen weiß und unsere gewählten Abgeordneten bereit sind, dieses zu verteidigen.
Mit dem Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen wollen wir als KAB bei den Kandidat/innen der Landtagswahlen ins Gespräch kommen und „Geschmack auf den freien Sonntag“ machen.


„Lass es am Sonntag gut sein“ - KAB-Aktion 2018 zur Landtagswahl
Der Kuchen ist immer noch für viele fester Bestandteil des Sonntags wenn man sich in der Familie oder bei Freunden nachmittags zusammensetzt. Bei Kaffee, Tee und Kuchen trifft man sich in gemütlicher Runde und lässt sich durchaus auch verwöhnen. Der Sonntag hat seinen eigenen Geschmack, den es ggf. wieder in Erinnerung zu rufen gilt.
Als KAB wollen wir geschmackvoll für die politischen Zieleeines freien Sonntags werben.
Die Aktionsidee dazu ist, den Landtagskandidaten einen Sonntagskuchen z.B. an deren Infostand
oder in das Wahlkreisbüro zu bringen. Wir laden die Kandidat/innen damit ein, auf den Geschmack des freien Sonntags (neu) zu kommen und wir ermutigen sie, sich Zeit für sich, ihre Familie, ihre Freunde zu nehmen. Die Aktion soll und darf durchaus Charme haben. Zugleich fordern wir aber dazu auf, dass sich die Politiker/innen in ihrem Verantwortungsbereich für den freien Sonntag einsetzen. Und wir bitten sie um ein Statement über den Sonntag und um ein gemeinsames Pressefoto.

Wie stellen wir uns das Zusammenspiel zwischen Orts-, Kreis- und Diözesanverband vor?
Folgende Materialien stellen wir vom Diözesanverband für die Aktion zur Verfügung:
1) Eine runde Kuchenplatte (26-28 Cm Durchmesser) mit dem Maskottchen der „Allianz für den freien Sonntag“,
2) ggf. eine Kuchenschachtel (als Wetterschutz) mit KAB-Logo,
3) einen Musterpresseartikel für die Pressearbeit vor Ort,
4) ein Infofaltblatt für die Landtagskandidat/innen mit den Forderungen der KAB,
5) einen Gottesdienstvorschlag, um das Anliegen in die Kirchen zu tragen,
6) ggf. eine Plakatserie für den Aushang in den Schaukästen.

Der KAB-Kreisverband
1) … erkundigt sich, wer im Landkreis für welche Partei bei den Landtags- oder auch Bezirkstagwahlen antritt,
2) … wählt mindestens 2 Kandidat/innen von unterschiedlichen Parteien aus und macht sich schlau (z.B. beim Wahlkreisbüro), wo Infostände/-veranstaltungen der Kandidat/innen geplant sind,
3) … ist im Zeitraum Juli/August/September mit der Aktion unterwegs, zeitgleich mit dem sommerlichen Presseloch,
4) … überreicht bei dem Termin einen Kuchen – bitte ohne Sahne oder Buttercreme wegen der Kühlkette, und am besten mit dem Rezept wegen Alergiker.
5) … übergibt die Forderungen der KAB zum Thema „freier Sonntag“,
6) … bittet, den/die Kandidat/in um ein kurzes Statement und ein gemeinsames Foto für die Presse,
7) … gibt den Pressebericht an die lokale Presse und an den Diözesanverband weiter.

Der Ortsverband
1) … kann ähnlich wie der Kreisverband verfahren und übergibt den Kuchen an den/die Bürgermeister/in oder an eine/n Kandidat/in zur Landtags- oder Bezirkstagwahl, wenn diese/r vor Ort wohnt,
2) … bespricht mit dem Ortspräses, wann der thematische Gottesdienst am besten terminiert und gefeiert werden kann,
3) … trägt Sorge für den Aushang der Plakate,
4) … schickt Fotos und/oder Presseberichte an eines der Diözesansekretariate.
Wir haben im Rahmen der Bundestagswahlen 2017 sehr gute Erfahrungen mit dieser Aktionsform gemacht. Der Vorteil dabei ist, dass wir keine eigenen Infostände mit eigenem Personal gestalten und bestücken brauchen, sondern die Aktion nach ca. 10-15 Minuten beendet ist.
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Wir hoffen, dass die Aktionsidee und das Zusammenwirken mit dem Schreiben verständlich werden und – was noch wichtiger ist – Lust macht, dabei zu sein, wenn es darum geht die KAB als kompetenten Ansprechpartner in sozialen Fragen zu präsentieren.
Bitte diskutieren Sie die Vorschläge vor Ort und melden Sie uns bis zum 08.06.2018 zurück, ob und wie sich ihr Orts- oder Kreisverband an der Aktion beteiligt. Dies hilft uns bei der Anschaffung der Materialien gut zu kalkulieren.

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Argumentationshilfe

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